Bettelweg - mein Konzept
Baugebiet „Bettelweg“ – Verantwortung statt Versprechen
Seit über 20 Jahren besteht für das Baugebiet „Bettelweg“ Baurecht.
Und seit über 20 Jahren ist nichts passiert.
Und seit über 20 Jahren ist nichts passiert.
In dieser Zeit sind junge Familien in Nachbargemeinden gezogen.
Bauwillige aus Kemmern haben keinen Platz gefunden.
Unsere Altersstruktur verändert sich.
Bauwillige aus Kemmern haben keinen Platz gefunden.
Unsere Altersstruktur verändert sich.
Ich will dieses Thema nicht länger verwalten.
Ich will es strukturiert und realistisch lösen.
Ich will es strukturiert und realistisch lösen.
Aber ehrlich:
Ein Baugebiet dieser Größenordnung lässt sich nicht in zwei Jahren aus dem Boden stampfen – jedenfalls nicht seriös. Wer das verspricht, handelt politisch fahrlässig.
Ein Baugebiet dieser Größenordnung lässt sich nicht in zwei Jahren aus dem Boden stampfen – jedenfalls nicht seriös. Wer das verspricht, handelt politisch fahrlässig.
Mein Ansatz: Erst Klarheit. Dann Entscheidung. Dann Umsetzung.
1. Vollständige Transparenz schaffen
Bevor ich eine Umsetzung vorantreibe, will ich belastbare Grundlagen:
- aktualisierte, realistische Kostenkalkulation
- klare Darstellung aller Grundstücksverhältnisse
- Prüfung aller Umwelt- und Ausgleichsauflagen
- Bewertung rechtlicher Risiken
- Vergleich verschiedener Finanzierungsmodelle
Diese Entscheidungsgrundlage muss innerhalb von sechs Monaten vorliegen.
Nicht als grobe Schätzung – sondern als prüfbare Basis.
Nicht als grobe Schätzung – sondern als prüfbare Basis.
Nur so kann der Gemeinderat verantwortungsvoll entscheiden.
2. Wirtschaftlich tragfähig – ohne Risiko für den Gemeindehaushalt
Ein Baugebiet darf unsere finanzielle Stabilität nicht gefährden.
Deshalb gilt für mich:
- Keine ungedeckte Millionen-Vorfinanzierung
- Keine Spekulation auf unsichere Verkaufserlöse
- Klare Risikobegrenzung in jedem Vertragsmodell
Ich prüfe zwei realistische Wege:
• Entwicklung mit professionellem Erschließungspartner
Mit klar definierten kommunalen Vorgaben, vertraglicher Kontrolle und transparenter Risikoverteilung.
Mit klar definierten kommunalen Vorgaben, vertraglicher Kontrolle und transparenter Risikoverteilung.
• Abschnittsweise Entwicklung in überschaubaren Bauphasen
Mit Refinanzierung aus Verkaufserlösen und kontrollierbarem Risiko.
Mit Refinanzierung aus Verkaufserlösen und kontrollierbarem Risiko.
Wirtschaftliche Tragfähigkeit ist kein Zusatz – sie ist Voraussetzung.
3. Nachhaltige Flächennutzung – von Anfang an
Neue Flächen dürfen nur dann entwickelt werden, wenn verantwortungsvoll geplant wird.
Deshalb gilt für mich:
Innenentwicklung prüfen
- Aktivierung von Baulücken
- Nachverdichtungspotenziale analysieren
- Flächensparende Alternativen bewerten
Wenn neu gebaut wird:
- Begrenzter Versiegelungsgrad
- Regenwasserrückhaltung und Versickerung
- kompakte Bauformen
- moderate Grundstücksgrößen
- energetische Standards mit Zukunftsfähigkeit
- Glasfaser-Infrastruktur von Beginn an
Nachhaltigkeit bedeutet für mich:
Weniger Flächenverbrauch, geringere Folgekosten, langfristige Werthaltigkeit.
Weniger Flächenverbrauch, geringere Folgekosten, langfristige Werthaltigkeit.
4. Bauplätze für Einheimische sichern
Ein Baugebiet darf kein Spekulationsprojekt werden.
Ich setze mich ein für:
- ein transparentes Einheimischenmodell
- Bauverpflichtungen innerhalb klarer Fristen
- Regeln gegen kurzfristige Weiterverkäufe
Kemmern soll für Kemmernerinnen und Kemmerner bezahlbar bleiben.
5. Realistischer Zeitrahmen
Ein seriöser Ablauf sieht so aus:
0–6 Monate:
Transparente Bestandsaufnahme und Entscheidungsgrundlage
Transparente Bestandsaufnahme und Entscheidungsgrundlage
6–18 Monate:
Eigentümervereinbarungen, Modellentscheidung, Vertragsstruktur
Eigentümervereinbarungen, Modellentscheidung, Vertragsstruktur
18–36 Monate:
Planfinalisierung, Genehmigungen, Ausschreibungen
Planfinalisierung, Genehmigungen, Ausschreibungen
30–48 Monate:
Erschließung erster Bauabschnitt
Erschließung erster Bauabschnitt
Das ist kein Schnellschuss.
Aber es ist realistisch.
Aber es ist realistisch.
Mir ist wichtiger, dass es tragfähig wird – als dass es schnell klingt.
Warum ich diesen Weg gehe
Ein maßvolles, verantwortungsvoll geplantes Baugebiet bedeutet:
- stabile Kindergarten- und Schulzahlen
- Sicherung unserer Vereine
- höhere Einkommensteueranteile
- stärkere lokale Kaufkraft
- ausgewogene Altersstruktur
Nicht zu wachsen wirkt bequem – ist aber langfristig teurer.
Mein Grundsatz
Ich verspreche keine schnellen Lösungen.
Ich verspreche solide Arbeit.
Ich verspreche solide Arbeit.
✔ wirtschaftlich tragfähig
✔ nachhaltig geplant
✔ transparent entschieden
✔ Schritt für Schritt umgesetzt
✔ nachhaltig geplant
✔ transparent entschieden
✔ Schritt für Schritt umgesetzt
Das Baugebiet „Bettelweg“ ist keine Schlagzeile.
Es ist eine Zukunftsfrage für Kemmern.
Es ist eine Zukunftsfrage für Kemmern.
Und ich bin bereit, sie verantwortungsvoll anzugehen.